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Tauchsafari Nautilus One 29.11. bis 06.12.2008

Wir waren vom 29.11. bis 06.12. auf der Nautilus One und hatten eine wahnsinns Zeit.Die Crew war prima, wir fühlten uns immer gut betreut und wir hatt...

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Tauchen
Malediven Tauchen - Die Unterwasserwelt der Malediven

Tauchen auf den Malediven ist ein ultimatives Erlebnis, denn fast alle Tauchgänge sind so genannte „drift dives“. Gleichsam wie in einem Naturfilm ziehen die Korallen und die Fischschwärme an einem vorbei, ohne dass man sich dabei anstrengen muss.

Bei einlaufender Strömung können die Sichtweiten bis zu 50 Meter betragen. Bei diesen Bedingungen trifft man sehr oft Haie. Bei auslaufender Strömung ist die Sicht zwar schlechter, aber dafür planktonhältig und das wiederum zieht Mantas und andere Planktonfresser an.

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Auf den Malediven herrscht eine größere Artenvielfalt wie sonst wo auf der Welt. Neben den vielen kleinen Fischarten kann man Walhaie, Mantas, Schildkröten, Napoleon- und Thunfische etc. sehen. Zu den farbenprächtigsten Fische am Riff zählen die etwa 30 cm großen Kaiserfische. Aber auch der ziemlich gleich große Doktorfisch, der mit einem gelben Rand umgeben ist und die farbenfrohen Schmetterlingsfische schweben schwerelos durchs Korallenmeer. Der schwarz-gelb gestreifte Wimpelfisch, der eine verlängerte Rückenflosse besitzt schwimmt gerne in riesigen Schwärmen. Bei Seenadeln, Anglerfische und bei den vielen hier lebenden Nacktschnecken muss man schon etwas genauer hinsehen.

Immer wieder zu sehen gibt es Muränen, die in Höhlen leben und bei denen meist nur ihr Respekt einflößender Kopf herauslugt. Sie sind in der Regel nicht so aggressiv wie sie aussehen, aber einen gewissen Respekt sollte man schon haben.

Sehr farbenprächtig sind die gemusterten Süsslippenfische und die mit hellblauen Punkten übersäten Pfauenbarsche. Im flacheren Wasser findet man sehr oft den Stachelrochen, der sich gerne im Sand vergräbt. In diesen sandigen Zonen ist auch der Röhrenaal zuhause.

In größeren Tiefen und besonders in den strömungsreichen Riffkanälen sieht man sehr oft Schwarzflossen und Grauhaie. Die Bonitos, Markrelen, Delphine, Marlins  und Thunfische findet man hingegen im offenen Meer. Manchmal ziehen auch die gewaltigen Walhaie ihre Runden und sieben mit Ihren großen Mäulern das Plankton heraus.

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Die giftigeren Tiere wie Rotfeuerfisch, Stachelrochen, Steinfische und die eine oder andere Nacktschnecke sollte man meiden und mit ein wenig Hausverstand und offenen Augen, ist es völlig ungefährlich seinem ungefährlich seinem Hobby  - dem Tauchen - nachzugehen.

Die Korallen wurden früher weniger beachtet, weil doch die Taucher vorwiegend wegen der „Großfische“ kamen. Erst als 1998 El Nino durch die hohen Wassertemperaturen die Korallen bleichte kamen sie in die Schlagzeilen. Entgegen aller Expertenmeinungen haben sich die Korallen heute wieder erholt und es ist nur noch selten von diesem Ereignis was zu sehen. Heute leuchten die Korallen wie eh und je und den Fischen hatte ja El Nino überhaupt nichts ausgemacht.

Die wohl wichtigsten Unterwasserlebewesen auf den Malediven sind wohl die Steinkorallen. Denn ihrer Fähigkeit, dem Meerwasser Mineralstoffe zu entziehen und Kalk abzuscheiden, verdanken die Malediven schlussendlich ihre Existenz. Mehr als 200 verschiedene Polypentypen beherrschen die Korallenblöcke. Ihre Bauwerke sind Futter und Unterstand für viele Fischarten. So eine Koralle wächst im Jahr zwischen 2 bis 10 cm, wobei dies von den Strömungsverhältnissen und vielem mehr abhängig ist. Aber auch andere niedrige Tiere, wie Schwämme, Horn- und Weichkorallen, Seefedern, Haar- und Schlangensterne sowie Lederkorallen bilden den Lebensraum Riff.

Alle Riffbewohnen leben in einer Symbiose friedlich nebeneinander und auch die Taucher werden als Gäste freundlich aufgenommen, sofern Sie sich an die Regeln halten und „Haus & Hof“ im Korallengarten nicht zusammentrampeln!

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Tauchen auf den Malediven

Die Tauchgänge werden von so genannten Tauch-Dhonis aus unternommen, da diese Schiffe besser geeignet sind nahe an die Riffe heran zu fahren und nach dem Tauchgang die Taucher wieder einzusammeln. Getaucht wird an den Außenriffen, den Tilas und in den Kanälen.

Das Außenriff:

…ist für die meisten Taucher das non plus ultra überhaupt, denn hier findet man die Großfische, jedoch ist hier meist mit Strömung  zu rechnen. Auch wenn die Korallen nicht so filigran sind wie an den Tilas, hier hat man den „Kick“, auch wenn das Wasser durch die starke Strömung mal ein wenig trübe ist.

Die Lagunen und Innenriffe

…eignen sich eher zum Schnorcheln und Baden und werden daher eher weniger angesteuert. Zum Schnuppertauchen sind die Lagunen aber sehr gut geeignet, zumal keine Strömung herrscht und man sich in Ruhe mit dem Gerät vertraut machen kann.

Tilas, Farus und Giris

…sind quasi „kleine Unterwasserberge“ mit unterschiedlicher Riffstruktur. Sie reichen jedoch nie bis an die Wasseroberfläche sondern gehen bis maximal 5 Meter heran. Bei schlechter Sicht kann es schon mal vorkommen, dass man ein Tila einfach nicht findet.

Farus wiederum sind kleine Atolle innerhalb einer Atoll-Lagune. Sie wachsen bis an die Wasseroberfläche heran. Giris sind Tilas die an die Wasseroberfläche heran wachsen und bei Ebbe oft aus dem Meer ragen. Sie haben eine sehr filigrane Struktur. Sie werden vor allem bei Schlechtwetter angefahren.

Die Kanäle

……wiederum sind die der Freunde der Strömungstauchgänge. Bei einlaufender Strömung gibt es hier sehr gute Sicht und auch hier werden des Öfteren Haie gesichtet. Die tiefsten Stellen der Kanäle liegen so um die 50 Meter.